China; Mongolei; Tartarie im Jahr 1749 von Homann Erben

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Beschreibung


Tatariae Sinensis Mappa Geographica ex Tabulis specialibus
Homann Erben

Den ursprünglichen Entwurf besorgte im Jahr 1732 der französische Kartograf Jean-Baptiste Bourguignon d'Anville (1697-1782). Das von Homann verwendete Kartenbild wurde von Tobias Mayer gezeichnet. Ursprünglich war das Blatt einer zweiseitigen Darstellung der „Großen Tartarei“, einer Region, die von Osteuropa nach China reichte.
Faszinierend an der Darstellung ist das Zusammenspiel von Fülle und Leere: Während in der Bildmitte informative Textfelder das bis dato noch unerforschte Gebiete der Wüste Gobi kaschieren, bergen die umliegenden Bereiche eine staunenswerte Detailfülle. Zu erkennen sich sogar unterschiedliche Handelsrouten.
Als „Tartarei“ bezeichnete man im 18. Jahrhundert eine Region, in der Zentralasien, Nordasien und Osteuropa zusammenfließen. Benannt ist diese Gegend nach den sogenannten „Tartaren“; mit diesem Begriff wurden sowohl das mongolische Reich wie auch einige andere Turkvölker bezeichnet. Die Tartarei selbst wurde in sechs Gebiete differenziert; die sogenannte „Hohe“ bzw. „Chinesische Tartarei“ umfasst das heutige Ostturkestan, die Mongolei und Teile von Tibet. Diese Gebiete standen unter chinesischer Herrschaft.

altkolorierter Kupferstich
Bildmaß: 50 x 40 cm (Höhe x Breite)

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