Mallorca Radregion - Bikeline Radtourenbuch

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Beschreibung

Die schönsten Freizeit- und Rennradtouren auf der ganzen Insel
Esterbauer Verlag
Bikeline Radtourenbuch
1:75000
180 Seiten
Länge: 1310 km
Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis, Höhenprofil, Spiralbindung
978-3-85000-053-6
4. Auflage 2016
Preis: € 13,90

Mallorca

Mallorca, mit 3.640 Quadratkilometern die größte Balearen-Insel, ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Reiseziel. Die gute Verkehrsanbindung, die Schönheit der Landschaft, das mediterrane Klima und das kulturelle Erbe machen Mallorca zu einem Reiseziel nicht nur für Strandurlauber.
Das abwechslungsreiche Landschaftsbild der Insel wird geprägt vom Hochgebirge der Tramuntana im Norden, der sanft geschwungenen und von einzelnen Tafelbergen unterbrochenen Ebene in der Inselmitte und im Süden sowie natürlich von den insgesamt 550 Kilometern Küste mit beliebten Sandstränden und schönen Buchten. Ein ausgedehntes Waldgebiet überzieht die südliche Tramuntana, der nördliche Teil erinnert mit seinen karstartigen Formationen und der geringen Vegetation eher an Winnetou-Verfilmungen. Das Gebiet wird dominiert von herrlichen Steilküsten, schmucken Bergdörfern, wildromantischen Buchten und anmutigen Orangenhainen. Höchste Erhebung im Tramuntana-Gebirge ist der 1.445 Meter hohe Puig Major.
Der Nordosten der Insel, der die beiden Buchten von ­Pollença und Alcúdia umgarnt, betört mit einer großen landschaftlichen Vielfalt. Die breiten Sandstrände der beiden langgezogenen Buchten und die zerklüftete Steilküste der Halbinsel Formentor bieten einen starken Kontrast zum ländlichen Hinterland. Die Ostküste wird charakterisiert durch alte Städtchen, spannende Höhlen und tief eingeschnittene Buchten. Im Hinterland erhebt sich die Serra de Llevant, ein vergleichsweise niedriger Höhenzug. Nur wenige lange Sandstrände, dafür aber die vor allem in der Nebensaison verträumten Buchten, die „Calas“, locken damit, einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
Ruhig und beschaulich gibt sich die südlichste Ecke der vielfältigen Insel. Nur wenige der großen Ferienzentren haben sich an die Südküste verirrt. Keine spektakulären Küstenabschnitte oder unglaubliche touristische Attraktionen ziehen die Massen von Touristen in diesen fast schon verschlafenen Landstrich. Dafür finden Sie hier einen der schönsten Sandstrände Mallorcas, eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten der Balearen, ein Thermalbad sowie die schneeweißen Salzberge der Salines de Llevant.

Radfahren auf Mallorca

Viele Profiteams trainieren im Winter auf Mallorca, um fit zu werden für die Tour de France und andere Radrennen im Sommerhalbjahr. Mehr und mehr Amateurteams und Hobbyradler folgen diesem Vorbild und nutzen die ersten warmen Sonnenstrahlen auf Mallorca, um dem Winter zu hause zu entfliehen und ihr Rennrad auszufahren. Aber auch Touren- und Genussradler fühlen sich wohl auf der schönen Mittelmeerinsel mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft und guten (Fahrrad-)Infrastruktur.
Die Balearenregierung und die einzelnen Gemeinden haben die wirtschaftliche Bedeutung der Radfahrer, die in der Nebensaison die leeren Hotelbetten füllen, erkannt. Im Jahr 2010 waren etwa 90.000?Radtouristen auf der Insel, mit steigender Tendenz. Dementsprechend wurde und wird die Infrastruktur auf Mallorca immer fahrradfreundlicher: es wurden neue Fahrradwege – etwa entlang der Bucht von Palma – angelegt, kleine Nebenstraßen – z.?B. südlich von Llucmajor – wurden als Fahrradstraßen markiert, beinahe auf der gesamten Insel wurden Fahrradrouten und Ecovies markiert, Infotafeln und Radabstellanlagen angebracht, neue Fahrradverleihe eröffnet und Qualitätskriterien für „auf Fahrradtourismus spezialisierte Hotels“ ausgearbeitet, in der Hauptstadt Palma wurde zudem ein flächendeckendes Netz öffentlicher Fahrradverleihstationen („BiciPalma“) installiert.
Nicht nur die Behörden, auch die Auto- und Lkw-Fahrer haben sich auf die steigende Zahl an Radfahrern eingestellt und verhalten sich ihnen gegenüber äußerst rücksichtsvoll. Wenn Autofahrer hupen, bevor Sie einen Radfahrer überholen, ist das in der Regel nur als Warnung oder Aufmunterung gedacht, nicht als Kritik an der langsamen Fahrweise.

Streckencharakteristik

Länge

Die Gesamtlänge aller 25 Touren in diesem Buch beträgt rund 1.310 Kilometer. Die Varianten und Ausflüge haben eine Länge von 220 Kilometern.
Die Touren können beinahe beliebig zu Mehrtagestouren kombiniert werden, jede Tour hat Anschluss an mindestens eine andere Tour. Die Routen 5-9 etwa decken die gesamte Küstenstraße durch das Tramuntana-Gebirge ab, über die Touren 21 und 16 gelangt man durch die Inselmitte zurück nach Palma. Eine große Rundfahrt ohne anstrengende Hochgebirgspassagen entsteht durch Kombination der Touren 20, 21 und 16.

Wegequalität

Es werden in Mallorca und vor allem auch in der Hauptstadt Palma nach und nach immer mehr Radwege angelegt. Häufiger sind allerdings nach wie vor wenig befahrene Nebenstraßen oder breite Randstreifen an stärker befahrenen Straßen. Insbesondere in der Mitte der Insel wurden in den vergangenen Jahren viele Straße als Fahrradstraßen markiert, hier dürfen Autos nur 40 Kilometer pro Stunde fahren und müssen den Radfahrern Vorrang gewähren. Die Touren in diesem Buch führen überwiegend über verkehrsarme, asphaltierte Nebenstraßen. Vor allem für Rennradfahrer wichtige Hinweise zur Wegbeschaffenheit finden Sie in der jeweiligen Tourencharakteristik.
Die Verkehrsbelastung der Straßen schwankt je nach Jahreszeit, Wochentag und Tageszeit. An einem schönen Sonntag in der Hochsaison ist der Verkehr z.B. auf der Küstenstraße in der Tramuntana sehr stark, während die Straße zu anderen Zeiten relativ leer ist.

Beschilderung

Nicht nur in den Ausbau der Radwege, auch in die Beschilderung wurde in den vergangenen Jahren viel Geld investiert. Es gibt zehn beschilderte Hauptrouten, die auch auf den zahlreichen Radweginfotafeln
auf der Insel dargestellt werden. Die zehn Routen sind zusammen etwa 350 Kilometer lang und werden in diesem Buch vollständig beschrieben. Die Routen sind vor Ort allerdings nicht mit Nummern versehen,
sondern mit dem jeweils nächsten Ort (meist auf Holzwegweisern) oder dem Namen der Straße (meist auf grün-weißen Metallschildern) beschildert sowie mit grün-gelben Kilometerpfosten ausgestattet.
Auch Abzweige zu Nachbarorten und verschiedene lokale (Mountainbike-)Routen sind mit Fahrradwegweisern versehen, hinzu kommen die ebenfalls beschilderten Ecovies im Osten der Insel.
Da die Beschilderung aber nicht immer zuverlässig ist, ist oft ein Blick in den Routentext nötig.

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